Der Projektablauf einer Webagentur beginnt bei WebDrift mit einem kostenlosen, unverbindlichen Prototyp; nach dem schriftlichen Angebot zahlen Sie bei Projekten mit einem Gesamtpreis 50 % vor Design und Inhalten und 50 % vor der technischen Umsetzung. Sie sehen Zwischenstände, geben Design und Inhalte getrennt frei und erhalten zur Übergabe die vereinbarten Dateien und Zugänge.
Dieser Leitfaden erklärt, welche Entscheidungen Sie unterwegs treffen und was Sie dafür vorbereiten können. Im Mittelpunkt steht ein Websiteprojekt; bei Systemen und Integrationen richtet sich der konkrete Umfang nach dem Angebot.
Wie beginnt der Projektablauf einer Webagentur bei WebDrift?
Zuerst klären wir Ihre Ziele und machen Struktur und Besucherwege mit einem kostenlosen Prototyp sichtbar. Sie können den Entwurf ausprobieren, ohne einen Auftrag erteilen zu müssen.
Für dieses erste Gespräch genügt eine verständliche Ausgangslage. Beschreiben Sie, was Ihre Website leisten soll, welche Angebote wichtig sind und welche Informationen Besucher vor einer Anfrage brauchen. Wenn es bereits eine Website gibt, zeigen Sie auch, welche Teile funktionieren und wo Schwierigkeiten entstehen.
Ein Wireframe ist eine einfache Skizze der Seitenstruktur. Der klickbare Prototyp macht daraus einen ausprobierbaren Weg: Sie sehen zum Beispiel, wie ein Besucher von einer Leistung zum Kontakt gelangt. Er soll Entscheidungen über Aufbau und Richtung ermöglichen. Aus der Vorschau sollten Sie keine fertige Kundenverwaltung oder bereits produktiv arbeitende Schnittstelle ableiten.
Ein hypothetischer Servicebetrieb könnte beim Ausprobieren bemerken, dass Besucher zuerst das Einsatzgebiet wissen müssen. Dieser Hinweis gehört früh in die Struktur. Er ist konkreter als der Wunsch, die Startseite „moderner“ zu machen, und kann vor dem bezahlten Projekt besprochen werden.
Die verbindlichen Antworten zu Prototyp, Bedingungen und Zusammenarbeit stehen in unseren FAQ. Nutzen Sie den Entwurf vor allem, um zu prüfen, ob wir Ihren Bedarf richtig verstanden haben.
Was wird vor dem bezahlten Projekt schriftlich vereinbart?
Das Angebot hält Leistungen, Kosten und Zeitplan fest. Sie bestätigen damit einen bestimmten Umfang, auf dessen Grundlage wir Design, Inhalte und Technik umsetzen.
Beschreiben Sie Funktionen als konkrete Aufgaben. „Buchung“ kann einen Link zu einem vorhandenen Kalender oder eine weitergehende Integration bedeuten. „CMS“ steht für Content Management System, also eine Oberfläche zum Bearbeiten von Inhalten. Wichtig ist, welche Texte, Bilder oder Produkte Ihr Team darin tatsächlich ändern soll.
Die Details zu Paketen finden Sie auf der Seite Webdesign und Entwicklung. Für eine breitere Budgeteinordnung können Sie unseren veröffentlichten Beitrag zu Website-Kosten heranziehen. Der Projektablauf ersetzt diese Preisübersichten nicht und zählt nicht jedes Angebot erneut auf.
| Punkt im Angebot | Was Sie prüfen sollten |
|---|---|
| Seiten und Inhalte | Welche Seiten entstehen, und wer liefert welche Texte und Bilder? |
| Gestaltung | Welche Markenrichtlinien und welche Korrekturrunden sind vereinbart? |
| Funktionen | Welche Anfrage, Buchung oder Anbindung muss am Ende funktionieren? |
| Termin | Welcher Umfang liegt dem Datum zugrunde? |
| Zahlung | Wann beginnt welche Phase nach Zahlungseingang? |
| Übergabe | Welche Dateien, Zugänge und Einweisung gehören dazu? |
Eine Landingpage dauert bei WebDrift meist etwa eine Woche. Bei größeren Projekten hängt die Dauer von Seiten, Funktionen und Inhalten ab; den Termin legen wir im Angebot fest. Rechtzeitige Texte, Bilder und Freigaben sind dafür nötig. Andere pauschale Wochenzahlen wären für Ihre Planung nicht belastbar.
Wie laufen die beiden Phasen und die 50/50-Zahlung ab?
Für Projekte mit einem Gesamtpreis zahlen Sie 50 % vor Phase 1 mit Design und Inhalten und die übrigen 50 % vor Phase 2 mit technischer Umsetzung. Jede Phase beginnt erst, wenn ihre Zahlung eingegangen ist.
Phase 1 macht aus der bestätigten Struktur einen ausgearbeiteten Auftritt. Wir gestalten die Seiten und bereiten Inhalte für die vereinbarten Besucherwege auf. Sie prüfen, ob die Darstellung zu Ihrer Marke passt und ob die Aussagen Ihr Angebot korrekt beschreiben. Fehlende Informationen sollten jetzt sichtbar werden.
Phase 2 umfasst die vereinbarte technische Umsetzung, etwa Backend, CMS, CRM oder Integrationen. Das Backend ist die technische Verarbeitung hinter der sichtbaren Oberfläche. Ein CRM ist eine Kundenverwaltung. Welche dieser Bestandteile Sie brauchen, hängt vom Projekt ab; eine einfache Website benötigt nicht automatisch alle genannten Systeme.
Für Ihren Betrieb bedeutet das zwei planbare Zahlungszeitpunkte. Ordnen Sie intern zu, wer das Angebot bestätigt, wer Rückmeldungen gibt und wer die Zahlungen veranlasst. Eine inhaltliche Freigabe ersetzt keinen Zahlungseingang, und eine Zahlung ersetzt keine Prüfung der Inhalte.
Diese Trennung hilft auch bei offenen Fragen. Wenn eine zusätzliche Funktion gewünscht wird, sollte zunächst geklärt werden, wie sie sich auf den vereinbarten Umfang auswirkt. Sie wird nicht allein dadurch Bestandteil des Projekts, dass sie in einer Rückmeldung auftaucht.
Wie geben Sie Design und Inhalte sinnvoll frei?
Sie erhalten Zwischenstände und geben Design und Inhalte getrennt frei, bevor die technische Umsetzung beginnt. Gute Rückmeldungen nennen die konkrete Stelle, das Problem und die gewünschte Änderung.
Prüfen Sie die Gestaltung aus Sicht Ihrer Zielgruppe. Ist die wichtigste Leistung schnell erkennbar? Steht der nächste Schritt dort, wo Besucher ihn brauchen? Ein persönlicher Geschmack kann Teil der Rückmeldung sein, sollte aber von einer sachlichen Aufgabe unterschieden werden.
Bei Inhalten prüfen Sie vor allem Richtigkeit und Vollständigkeit. Stimmen Leistungen, Einsatzgebiet und Kontaktdaten? Sind Bilder passend und ihre Nutzungsrechte geklärt? Wenn mehrere Personen fachlich beitragen, sammeln Sie die Hinweise, bevor Sie widersprüchliche Änderungswünsche weitergeben.
Die Anzahl der Korrekturrunden steht im Angebot. Nutzen Sie die vereinbarten Punkte für gebündelte Rückmeldungen und halten Sie Freigaben eindeutig fest. Schweigen lässt offen, ob ein Stand geprüft wurde oder nur niemand Zeit gefunden hat.
Eine denkbare interne Aufgabenverteilung wäre: Eine Fachperson prüft Leistungen, eine verantwortliche Person prüft Markenwirkung und eine Person bestätigt die gebündelte Rückmeldung. Das ist ein Organisationsvorschlag für Ihr Unternehmen, keine vorgeschriebene Teamstruktur.
Was gehört zu Veröffentlichung und Übergabe?
Wir prüfen die Website, schalten sie live und übergeben die vereinbarten Dateien, den Code und die Zugänge. Nach vollständiger Zahlung gehören Code, Inhalte und Domain Ihnen.
Betrachten Sie die Übergabe als praktische Nutzungssituation. Bei einer Website mit CMS zeigen wir Ihnen die Bedienung. Sie sollten nachvollziehen können, wo Inhalte geändert werden und welche Zugänge für Betrieb und Domain relevant sind. Für Software, Schriften oder Bilder von Dritten gelten deren Lizenzen weiterhin.
Lassen Sie sich nicht nur den fertigen Bildschirm zeigen. Prüfen Sie gemeinsam auch den tatsächlichen Anfrageweg: Wo landet eine Nachricht, und wer bearbeitet sie? Bei einer vereinbarten Buchungsfunktion ist die erfolgreiche Übertragung ebenso wichtig wie die Darstellung des Kalenders.
Jedes einmalige Websiteprojekt enthält ein Jahr Hosting und Basis-Sicherheit. Bei Core und Growth ist auch die Domain im ersten Jahr enthalten, bei Landing nicht. Hosting bedeutet, dass die Website auf einem Server erreichbar ist. Es ist vom Eigentum an Ihrer Domain und vom Bearbeiten Ihrer Inhalte zu unterscheiden.
Für die Übergabe hilft eine kurze eigene Liste:
- Ich habe Design und Inhalte geprüft und getrennt freigegeben.
- Der vereinbarte Kontaktweg funktioniert und hat einen Verantwortlichen.
- Code, Dateien und Zugänge sind nachvollziehbar übergeben.
- Domain und Hostingkonto sind zugeordnet.
- Mein Team kann die vereinbarten Inhalte im CMS bearbeiten.
- Lizenzen und verwendete Dienste sind dokumentiert.
- Der Betrieb nach dem ersten Jahr ist geklärt.
Wie entscheiden Sie über die Betreuung nach dem Start?
Monatliche Betreuung für Ihre Website ist optional und monatlich kündbar. Sie umfasst Wartung, Sicherheit, Updates, Support, grundlegende Suchmaschinenoptimierung und kleine Änderungen.
Ab dem zweiten Jahr läuft Hosting über diese Betreuung, wenn Sie sie wählen. Ohne Betreuung richten wir Hosting in Ihrem eigenen Konto beim Anbieter ein und übergeben Hostingzugang, Domain, Code und Inhalte. Ab Jahr zwei bezahlen Sie den Anbieter direkt und haben keine laufende Verpflichtung gegenüber WebDrift.
Die Entscheidung sollte berücksichtigen, wer sich im Alltag um Updates und technische Fragen kümmert. Selbst Inhalte bearbeiten zu können bedeutet nicht automatisch, auch den technischen Betrieb übernehmen zu wollen. Unser Leitfaden zu Website-Wartung hilft Ihnen, diese Verantwortung einzuordnen.
Fazit: Jede Phase braucht eine klare Entscheidung
Bei WebDrift können Sie die Richtung zuerst mit einem unverbindlichen Prototyp prüfen. Danach schaffen Angebot, zwei Zahlungsphasen und getrennte Freigaben eine nachvollziehbare Grundlage. Planen Sie Übergabe und späteren Betrieb bereits vor der Veröffentlichung. Wenn Sie Ihr Vorhaben konkretisieren möchten, können Sie unter Projekt starten Ziele und Ausgangslage beschreiben.
Quellen und Stand
Geprüft am 14. Oktober 2026 anhand der aktuellen FAQ, Websiteleistungen und Zahlungsregeln von WebDrift. Die genannten Bedingungen folgen der Unternehmenswebsite und dem aktuellen Writing Guide. Das individuelle schriftliche Angebot legt Umfang, Termin und mögliche Abweichungen fest.




